Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat ein Programm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter im Sozialgesetzbuch II (SGB II) konzipiert. 

Das Förderprogramm wird aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds für Deutschland (ESF) finanziert.



Schwerpunkt und Zielsetzung

Ziel des Bundesprogrammes ist es, für Menschen, die sich vom Arbeitsmarkt weit entfernt haben und seit langer Zeit Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV) beziehen, Perspektiven einer beruflichen Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen die gezielte Ansprache und Beratung von Arbeitgebern, Arbeitnehmercoaching nach Beschäftigungsaufnahme sowie der Ausgleich geminderter Arbeitsleistungen durch Lohnkostenzuschüsse.



Kriterien für die Projektteilnahme:

Die Teilnahme am Programm ist freiwillig

Reguläre Fälle

  • erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die seit mindestens zwei Jahren ohne Unterbrechung arbeitslos* sind
  • das 35. Lebensjahr vollendet haben (Ausnahmetatbestände)
  • über keinen verwertbaren Berufsabschluss mehr verfügen
  • bei denen die Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt auf andere Weise nicht erreicht werden kann

Intensivfälle

  • Personen, die in den letzten 5 Jahren arbeitslos* waren
  • mindestens 35 Jahre alt sind (ohne Ausnahmen)
  • und mindestens ein weiteres Vermittlungshemmnis aufweisen, z.B. Schwerbehinderung, gesundheitliche Einschränkungen, mangelnde Sprachkenntnisse, Ü50…

Unterbrechungen der Arbeitslosigkeit durch kurze Beschäftigungen von insgesamt bis zu drei Monaten oder 70 Kalendertage im Kalenderjahr und Krankheiten bis zu insgesamt sechs Wochen im Kalenderjahr werden als Zeiten der Arbeitslosigkeit gezählt.

* Arbeitslos sind Personen, die keine Tätigkeit (auch keinen Minijob) ausüben.

 

 

Unser Flyer:        Ihr Anpsprechpartner für Sie
im Jobcenter Alb-Donau:
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Frau Kurz
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Fax: 0731 / 40018-555
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